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Campus & Events

AI-Konferenz 2026 an der Hochschule Schmalkalden, zwischen Cloud, CNN und eigenem GPT

AI-Konferenz 2026 an der Hochschule Schmalkalden, zwischen Cloud, CNN und eigenem GPT

Am 15. April 2026 war ich bei der AI-Konferenz der Hochschule Schmalkalden dabei, mit dabei waren über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Chemie-Hörsaal im Haus H. Veranstaltet wurde das Format von Studierenden im Rahmen der Initiative „Developer Community“; die Hochschule berichtet in ihrer News ausführlich über Tag und Programme. Für mich war das ein guter Schnitt zwischen Theorie aus der Hochschule, Praxis aus der Region und aktuellen Industry-Trends rund um KI und Cloud.

Was die Konferenz ausmachte

Öffentlich ausgerichtet war die Veranstaltung auf die Schnittstelle zwischen Künstlicher Intelligenz und moderner Technologie: konkrete Anwendungsfälle, Trends aus der Industrie und praxisnahe Lösungen bei KI und Cloud, ergänzt um Networking und Orientierung für Berufseinsteiger. Unterstützt wird das Ganze unter anderem durch das Projekt WORTplus, das Talent und regionale Arbeitgeber zusammenbringt.

Vormittag: Geschäft, Daten, Industrie

Den Auftakt gestaltete Andre Toussaint (Intershop Communications AG, Jena) mit einem Blick darauf, wie sich KI und Cloud bis 2026 auf digitales Geschäft und Geschäftsprozesse auswirken, wenig Buzzword-Bingo, sondern Orientierung für das, was sich in Produkt- und Commerce-Umfeldern real verschiebt.

Anschließend ging es bei Dr. Daniel Garten (GFE Schmalkalden) tiefer in die Messtechnik: KI-gestützte Auswertung von Bilddaten und eindimensionalen Signalen in industriellen Anwendungen. Für mich war das nah an dem, was ich aus dem Studium kenne, nur mit dem Fokus auf robuste Einsatzszenarien jenseits von Demo-Dashboards.

Nachmittag: Workshops statt nur Folien

Die zweite Hälfte war als Workshop-Format angelegt, genau dort habe ich aktiv mitgemacht:

  • Prof. Constantin Pohl (Hochschule Schmalkalden) zum Thema „1,2 Million Images, 1000 Classes, Convolutional Neural Networks in Deep Learning“, ein klarer Deep-Learning-Strang mit Bildklassifikation und der Frage, was große Datensätze in der Praxis bedeuten.
  • Nadine Hamada (GFE Schmalkalden) zum Workshop „Building Smarter LLM Systems in Practice“: hier ging es um LLM-Anwendungen mit Substanz, und im interaktiven Teil konnten Teilnehmende einen eigenen Custom GPT ausarbeiten. Custom GPTs sind personalisierte Assistentinnen und Assistenten, die sich auf konkrete Daten und Aufgaben zuschneiden lassen, weniger „Chatfenster öffnen“, mehr Struktur und Rolle definieren.

Ein Satz, der hängen bleibt

In einem der Vorträge tauchte auf den Folien eine Zeile auf, die gut zur Philosophie des Tages passte (sinngemäß): Mit einem echten Problem starten, nicht mit einem Modell. Wer nur Technik „ausprobieren“ will, ohne Prozess oder Pain Point, produziert Demos. Wer von der Fragestellung kommt, kann messen, ob KI überhaupt das richtige Werkzeug ist, das passt sowohl zu industrieller Bildauswertung als auch zu LLMs im Alltag.

Fazit

Die AI-Konferenz war für mich mehr als ein Hörsaal-Event: Vernetzung zwischen Studium, Region und Wirtschaft, Einblicke in Cloud und Commerce, industrielle KI sowie hands-on Workshops zu CNNs und LLMs. Wer nachlesen möchte, findet die offizielle Meldung der Hochschule Schmalkalden unter der Überschrift „AI Konferenz beleuchtet Schnittstelle zwischen Künstlicher Intelligenz und moderner Technologie“ auf der Website der HS Schmalkalden.

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